Neck-Lifting

Umfang: Hals

Eine isolierte Straffung des Halses wird anhand eines Neck-Liftings (dt. Hals-Lifting oder Halsstraffung) erreicht. Dies bietet sich (je nach individueller Ausgangslage) an, wenn sich Patienten insbesondere von erschlafftem Gewebe am Hals gestört fühlen und im Wangenbereich keine Straffung notwendig ist bzw. gewünscht wird.

Um ein natürliches und dauerhaftes Ergebnis zu erzielen, reicht es (wie auch beim Face-Neck-Lift) nicht aus, lediglich die obere Hautschicht abzuheben, zu spannen und überschüssige Haut zu entfernen. Dies hätte zur Folge, dass sich die Haut auf Dauer wieder ausdehnt und nachgibt.

Aus diesem Grund spielt beim Hals-Lifting die Berücksichtigung des sogenannten Platysmas eine sehr wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um einen Hautmuskel der mimischen Muskulatur, der sich am Hals befindet und nach oben hin in das S.M.A.S. (Superficial muscular aponeurotic system) übergeht.

Insbesondere Dr. Bruce F. Connell (siehe unter "Bedeutende Chirurgen") hat mit einer ihm in den 70er Jahren entwickelten Methode zur Durchtrennung des Platysmas großen Anteil an den Fortschritten bei der Halsstraffung.

Erfahrene und versierte Chirurgen erzielen heute mit der sogenannten Korsett-Operation, bei der das Platysma gespannt, durchtrennt und vereinigt wird, die besten Ergebnisse.

Tipp für Patienten:

Wie bei kaum einer anderen OP aus dem Bereich Plastische und Ästhetische Chirurgie ist der Erfolg der Behandlung maßgeblich von der Erfahrung und Expertise des Chirurgen abhängig. Als Patient sollten Sie deshalb kritisch hinterfragen, über welche Erfahrungswerte Ihr Chirurg verfügt.

Gut zu wissen:

Ein Hals-Lifting ist von einer Fettabsaugung (Liposuktion) am Hals zu unterscheiden. Ein Hals-Lifting kommt bei altersbedingt erschlaffter Haut zum Einsatz. Eine Fettabsaugung wird dagegen durchgeführt, wenn sich überschüssiges Fett am Hals befindet, das beispielsweise zu einem Doppelkinn führt.

Behandlungskosten:

Die Kosten für ein Hals-Lifting sind aufwandsabhängig und liegen in der Regel zwischen 3.500,- EUR und 4.500,- EUR, inklusive Narkoseleistungen, Material sowie Vor- und Nachuntersuchungen. Dies variiert jedoch von Chirurg zu Chirurg.